Das NMB Neues Museum Biel startete im Januar 2021 ein umfassendes Projekt zur Inventarisierung, Dokumentation und Konservierung der archäologischen Sammlung «Museum Schwab». Mit dem Ziel, sie den Fachleuten und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die wichtigsten Meilensteine sind die Bestandsaufnahme, Digitalisierung und Online-Veröffentlichung von über 25'000 Objekten.
Perspektiven
Die Vorteile der im Jahr 2021 begonnen Erfassung der Sammlung zeigen sich schon: Die rund 14'500 in der Datenbank Museum+ aufgenommenen Objekte sind einfacher auffindbar, sichtbar und bekannt. Ihre Aufwertung in den neuen Dauer- und Sonderausstellungen wird dadurch erheblich erleichtert. Die Arbeit an der Sammlung ermöglicht es uns nun auch, neue Forschungsarbeiten mit Universitäten und Hochschulen anzugehen.
Die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn haben am 23. April das Kulturgüterportal kimnet.ch online aufgeschlatet. Über 50 Institutionen der Nordwestschweizt beteiligen sich schon am Projekt, das einen Überblick über das materielle Kulturerbe der Region bietet.
Das NMB Neues Museum Biel ist stolz darauf, die ersten 1'298 Objekte der archäologischen Sammlung «Museum Schwab» zu präsentieren. Sie stammen aus La Tène (Neuenburgersee), der namensgebenden Fundstelle für die jüngere Eisenzeit, und aus Mörigen (Bronzezeit). Damit wird die geduldige und minutiöse Arbeit des Beschreibens, Vermessens und Fotografierens sichtbar! Der Onlinebestand der Sammlung wird regelmäßig ergänzt, bis die rund 25'000 archäologischen Objekte vollständig vorliegen.
Für die Unetrstützung bedanken wir uns herzlich beim Bundesamt für Kultur BAK, bei der Burgergemeinde Bern, der Stiftung Pro Scientia et Arte, der GVB Kulturstiftung, beim Netzwerk Bielersee und bei der Stiftung zur Erhaltung Schweizerischen Kulturgutes.