Dauerausstellung

Biel und der Röstigraben

Biel trägt stolz das Banner als einzige konsequent zweisprachige Stadt der Schweiz. Die Lage auf der Sprachgrenze, mitten im «Röstigraben», verpflichtet: Hier mischen sich die frankofone und die deutsche Kultur. Das soll den besonderen Charme einer offenen und lebendigen Stadt ausmachen.

Der Weg zum Bilinguismus ist lang: von der Romanisierung der ursprünglich keltischen Region und der wechselnden Vorherrschaft der einen oder anderen Sprache bis hin zum «parler biennois» der Stadt Biel. Erst 1950 kommt es zum offiziellen Bekenntnis zur Zweisprachigkeit in Biel. Seither ist die Gesellschaft bestrebt, allfällige Differenzen zu überwinden. Durch Kultur, Sport, Vereine oder zweisprachige Schulen entstehen gemeinsame Bezugspunkte.

In Biel wird aber nicht nur Deutsch und Französisch gesprochen. Neben über 120 weiteren Sprachen schafft auch der Lebensraum Identität. Gebäude, Parks, Plätze und Treffpunkte sorgen bei den Menschen in Biel für Vertrautheit und heimatliche Gefühle. Die Themeninsel «Biel und der Röstigraben» geht der Frage nach, wie die vielfältigen Kulturen in der Stadt zusammenleben, wo sie sich treffen und wie sie sich verständigen. Sie zeigt auf, dass die gelebte Mehrsprachigkeit über die Jahrhunderte immer wieder Engagement erfordert, um zu einem gegenseitigen Verständnis zu finden.



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