Workshops Erlebnisarchäologie

 

Permanentes Workshop-Angebot für Kinder und Schulklassen.

Der Inhalt kann für Erwachsenengruppen angepasst werden.


Workshops Erlebnisarchäologie im PDF

 

Informationen und Reservationen
032 328 70 33 (Di – Fr)
info@kulturvermittlung-biel.ch

  

 

 


Ausflug

Ab 5. Klasse

 


Archäologiestätte Studen-Petinesca

Führungen nach Mass

 

Das NMB Neues Museum Biel bietet Schulklassen eine Führung durch das römische Studen-Petinesca an.

 

Flyer

 

 

 


Handwerk und Kunst des Urmenschen

Für 3. und 4. Klasse

Dauer 3h

Kosten CHF 10.- / Pers. mind. 160.- pro Gruppe

 

Dreistündige Workshops beinhalten zusätzlich einen praktischen Teil, bei dem die Kinder selber einen Gegenstand herstellen.


Silexmesser

Silex (Feuerstein) ist ein Gestein, das als unförmige Knollen in Jura- und Kreidekalken vorkommt. Sein Einsatz im Alltag der Steinzeit war vielfältig. Jagdwaffen wie Speer oder Pfeile bewehrten die prähistorischen Jäger meist mit Spitzen aus diesem Material. Auch beim Bohren oder Feuermachen kam der Feuerstein zum Einsatz. Silexabschläge liessen sich auch ohne weitere Bearbeitung als Messer verwenden, um die Jagdbeute zu zerlegen.
Die Schüler/-innen lernen diesen Stein und weitere Materialien nach Funden aus dem Bielersee kennen und stellen damit ein Messer im Stil der Jungsteinzeit her.


Alltag in der Antike

Ab 1. Klasse

Dauer 1h30

Kosten CHF 130.- (+ 2.- / Person Materialkosten)

 


Kopf oder Zahl?

Drachme, Sesterz, As, Quadrant und Dupondius: Über die Jahrhunderte gab es viele Bezeichnungen für antike Münzen, die schliesslich durch unseren Franken und Rappen ersetzt wurden. Doch nach und nach verschwindet das Klimpern der Münzen im Geldbeutel zugunsten einer abstrakteren Währung. Heute zückt man die Kreditkarte oder sein Mobiltelefon um kontaktlos zu bezahlen. Aber seit wann gibt es das Geld? Wo ist es aufgetaucht? Was war sein Wert in der Antike? Während die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung Das archäologische Fenster der Region besuchen, entdecken sie zunächst antike Münzen, die in unserer Gegend gefunden wurden. Anschliessend vergleichen sie diese mit antiken Münzen zum Anfassen. Zum Schluss prägen sie dann ihre eigenen Münzen, die sie in einem selbstgemachten Geldbeutel mit nach Hause nehmen dürfen.


Von Zeichen und Ziffern

Die Schrift wurde vor mehr als 5000 Jahren erfunden, das ist bis heute die wohl grösste kulturelle Revolution. Wo ist die Schrift entstanden? Wie sah sie aus? Wofür hat man sie gebraucht? In der archäologischen Dauerausstellung des NMB suchen die SchülerInnen antike Inschriften auf Objekten, die in der Region gefunden worden sind, und kommen deren Sinn auf die Spur. Mit verschiedenen Werkzeugen und Unterlagen versuchen sie sich selber in mehreren Schreibtechniken der Antike. Eine packende Reise durch die Geschichte der Schrift, um am Ende auch einen Gedanken an ihre heutige Bedeutung zu verlieren.


Leben und Überleben in der Urzeit

Für 3. und 4. Klasse

Dauer 1h

Kosten CHF 40.-


Feuer (Glut) erzeugen ohne Zündhölzer

Die Erzeugung von Feuer zählt zu den Kulturtechniken. Die Nutzung und zunehmende Beherrschung des Feuers war ein wichtiger Faktor der Menschwerdung. Spätestens seit der Mittelsteinzeit ist der Mensch in der Lage Feuer selber herzustellen.
Die Schüler/-innen lernen die Bedeutung des Feuers und verschiedene Methoden zur Gluterzeugung kennen, und können selber ausprobieren


Prähistorische Jagd

Den Jägern der späten Eiszeit diente als Jagdwaffe der Speer, den sie mit einer Speerschleuder in Tierherden warfen. Auf diese Weise erlegten sie Tiere, wie Pferde, Rentiere, Wisente und Auerochsen. Als sich das Klima erwärmte, veränderte sich auch die Tier- und Pflanzenwelt. Der Mensch war nun gezwungen, seine Jagdgeräte und -methoden neu zu entwickeln.
Die Schüler/-innen lernen die verschiedenen Jagdwaffen und Tiere der Eis- und Warmzeit sowie ihre Bedeutung für den Menschen kennen. Einen Speerschleuder-Wurfversuch im Museumsgarten gibt Einblick in die hohe Kunst des Jagens!


Ötzi – der Mann aus dem Eis

Die Nachricht der Entdeckung der Gletschermumie «Ötzi» ging um die Welt. Der Mann aus dem Eis ist bis heute der am besten untersuchte archäologische Fund. Die Ergebnisse erzählen von einem vor 5000 Jahren in der Jungsteinzeit lebenden Alpenbewohner. Die umfassend rekonstruierte Ausrüstung und Kleidung geben den SchülerInnen einen Einblick in die Lebensgeschichte dieser Berühmtheit.